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In Deutschland bemüht man sich seit Ende der 80er-Jahre, auf der Grundlage des bewährten amerikanischen Realtime-Reporting-Systems die Entwicklung eines deutschen computerkompatiblen Abkürzungssystems, das auf Buchstaben-Codes basiert, voranzutreiben. Es zeigte sich allerdings, dass sich die deutsche Sprache nicht so problemlos in ein computerlesbares Korsett zwingen lässt, wie dies bei Sprachen mit klarer Syntax, Kleinschreibung der meisten Wörter und geringer Anzahl von Wortzusammensetzungen der Fall ist. Während das elektronische Code-Wörterbuch, das Kernstück des Akkord-Code-Programms, in der englischen Sprache mit knapp 50.000 Einträgen bereits eine nahezu perfekte Übertragung ermöglicht, ist im Deutschen eine hohe Übertragungsgenauigkeit erst bei ca. 500.000 Einträgen gegeben. Inzwischen besitzt das deutsche Worac-System ca. 760.000 Einträge.
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